Pflegegeld & Pflegestufen

 

Zum 1. Januar 2017 ist die Pflegestufe auf Pflegegrad umgestellt worden.

 

 

 

 

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Die bereits Versicherten wurden ohne erneute Antragstellung und ohne erneute Begutachtung mit Wirkung zum

1. Januar 2017 einem Pflegegrad zugeordnet.

Alle, die bereits Leistungen von der Pflegeversicherung erhielten, erhalten diese auch weiterhin mindestens in gleichem Umfang, die allermeisten erhalten sogar deutlich mehr.


 

Pflegegeld

Das Pflegegeld, das ein Pflegebedürftiger erhält, hängt von seiner Einstufung in einen Pflegegrad ab. Diese Einstufung erfolgt bei den gesetzlichen Krankenkassen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen.
 

Die Höhe des Pflegegeldes gültig ab 01.01.2017

     

Pflegegrad  2

 

316,- EUR

Pflegegrad  3

 

545,- EUR

Pflegegrad  4

 

728,- EUR

Pflegegrad  5

 

901,- EUR

 

 

 

* An Demenz erkrankte Personen sind vor allem Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz (EAT) im Sinne von § 45a SGB XI .

 

Pflegehilfsmittel

 

Die Höhe der Leistungen für Pflegehilfsmittel betragen maximal 40,-€ pro Monat.

Grundsätzlich werden unter dem Begriff Pflegehilfsmittel, Geräte und Sachmittel verstanden, die zur häuslichen Pflege notwendig sind, sie erleichtern und dazu beitragen, dem Pflegebedürftigen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Diese sind bei der Krankenkasse zu beantragen.

 

Verhinderungspflege

 

Die Verhinderungspflege beträgt je Kalenderjahr bis zu 1.612,-€.

Macht die private Pflegeperson Urlaub oder ist sie durch Krankheit vorübergehend an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten einer Ersatzpflege, wenn sie seit mindstens 6 Monaten von einem Angehörigen gepflegt wird.

 

Kurzzeitpflege

 

Pflegebedürftige Menschen haben Anspruch auf Kurzzeitpflege. Das ist eine vollstationäre Pflege für maximal vier Wochen im Jahr, die man nutzen kann, wenn eine häusliche oder teilstationäre Pflege vorübergehend nicht möglich ist.

 

Aber nicht immer nehmen Pflegebedürftige und ihre Familien die Leistungen der Kurzzeitpflege in einem Jahr vollständig in Anspruch. Nutzen Sie doch einfach die Restmittel aus der Kurzzeitpflege für die Verhinderungspflege! Auf diese Weise können Sie als pflegender Angehörige Ihre Auszeiten besser finanzieren, weil Sie zusätzlich bis zu 806 Euro aus der Kurzzeitpflege für die Kostenerstattung von Leistungen der Verhinderungspflege (1.612 Euro im Jahr) verwenden können. Das ergibt zusammen 2.418 Euro.

 

 

Steuern

 

Alle Kosten, die Sie nicht von der Pflegekasse oder anderen Versicherungsträgern erstattet bekommen, sollten Sie unbedingt bei der Jahressteuer als Außergewöhnliche Belastung geltend machen.

 

                         

Inhaber

Thomas Petras

Tel.: 04108 - 65 09 211

Mobil: 0160 - 76 98 000

Pflegeagentur Petras

Am Hang 2 a

21224 Rosengarten

 

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